Donnerstag, 16. Mai 2013

Gezielt abnehmen am Bauch, Beine oder Po? Geht nicht gibt's nicht - Charles Poliquin

Hi. Nach langem mal wieder ein interessanter Artikel von mir. Meine Quelle ist die aktuelle "Fit for Fun" Ausgabe wo ich auf einen interessanten Artikel gestoßen bin. Nach dem ich bereits von Tim Ferris und seinen innovativen Forschungsresultaten berichtet habe gibt es jetzt einen Mann der jetzt für Furore sorgt.
Diejenigen die sich mit Fitness auskennen wissen bestimmt darüber bescheid, dass man mit gezielten Kraftübungen an einer Körperregion nicht dort gezielt Fett abnimmt. Mit Bauchübungen bekommt man keinen Sixpack. Der zeigt sich erst bei einem Körperfettwert von unter 14%. Meine Trainerin erzählt mir heute sogar nach dem wir einen neuen Trainingsplan erstellt haben, dass sich der Bauch sogar noch mehr wölbt wenn man Muskeln am Bauch zunimmt, weil die Muskeln das Fett nach außen drücken. 

Für diejenigen die nie ein Problem mit zuviel Bauchumfang haben, brauchen sich das nicht solche Sorgen machen. Und diejenigen unter euch die nicht nur Bauchübungen machen sondern noch ein intensives Ausdauerworkout absolvieren können diesen Hinweis ebenfalls ignorieren  denn wer zu Bauchfett neigt hat es in dem Sinne gut, weil gerade Bauchfett schnell vom Körper abgebaut wird, weil die Körpermitte sehr gut durchblutet wird. An Stellen die gut durchblutet sind verliert man besonders schnell Fett. Wie zum Beispiel: Bauch, Brüste, Gesicht.

Menschen die zu Fetteinlagerungen an Beinen und Po neigen haben es dagegen schwer Fett zu verlieren. Ich merke das besonders bei mir selbst. Mein Gesicht wirkt total ausgemergelt, meine Brüste verschwinden sichtlich und mein Bauch... naja man kann schon die Rippen sehen, aber unten.... unten trag ich immer noch eine 40. Kann sein jetzt auch etwas mehr weil ich eine "Sportverletzung" am Fuß hab und meine ganzen Ausdauereinheiten streichen musste... Ein Leben ohne Sport macht echt depressiv...

Okay back to the topic. Poliquin behauptet durch eine gezielte Ernährung und gezielte Übungen und Nahrungsergänzungsmittel kann man den Problemzonen zu Leibe rücken.

Poliquin begründet seine Annahme das für jede Fetteinlagerung ein bestimmtes Hormon verantwortlich ist. Zum Beipielt ein Überschuß an dem Stresshormon Cortisol bewirkt eine Fetteinlagerung am Bauch und eine Fetteinlagerung am Po und an den Beinen verdanken wir dem Östrogen.

Das Problem Bauch rückt man mit Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren die in Fischöl zu leibe. Desweiteren soll man auf Koffein verzichten. Also keine Energydrinks oder Kaffee und auch keinen schwarzen Tee mehr.

Beim Östrogentyp soll man mit Indol-3-Carbinol, Isoflavonen und Zink suplementieren. Wer sich das nicht leisten kann - Indol-3-Carbinol steckt in vielen Kohlsorten und in Broccoli und Broccoliähnlichen Gewächsen und Spinat und Sauerkraut. Isoflavone stecken in Sojaprodukten drin. 200g am Tag/bzw 200ml am Tag genügen schon. Zink sollte man sich allerdings schon als Tabletten kaufen. Die sind recht billig und Zinkgluconat unterbindet die Wirkung von Östrogen, welcher ein "Weichmacher" des Körpers ist und Fett im Po einlagert.

Von der Wirkung von Isoflavonen auf die Figur hab ich schon in einem Artikel im Shape gelesen und von der Wirkung von Zink habe ich schon in "Der Figurmacher" gelesen. eins meiner Lieblinhsbücher. Broccoli ist neben Indol-3-Carbinol auch deswegen gut weil es viel Vitamon C enthält und der wird bei einer Diät vermehrt gebraucht um das Enzym das für den Fettabbau zuständig ist herzustellen und Sauerkraut enthält viel Inulin. Das ist der Nährstoff für die Darmbakterien. Es wird auch in vielen Diäten empfohlen die Darmflora zu optimieren mit Darmbakterienpräperaten und Inulin. 

Zum Taining für den Östrogentyp werden außerdem tiefe Kniebeuge empfohlen bei denen die Oberschenkel die Waden berühren und kurze Zwischenprints beim Joggen. Von Spinning oder Cycling wird jedoch vehement abgeraten, weil die hohe Anstrengung für die Oberschenkelmuskulatur die Fetteinlagerung in den Beinen begünstigt, weil dort das Fett für die Beine am schnellsten zu synthetisieren ist.

Und jetzt noch ein ganz wichtiger Punkt von dem selbst ich erschrocken war. Keine Getränke aus PET-Flaschen trinken, weil dort durch den verarbeiteten Weichmacher Östrogenähnliche Stoffe enthalten sind, welche die Fetteinlagerung an Beinen und Po begünstigen.

Aber wie soll ich dann während des Sports etwas trinken? Glas ist zu gefährlich...

Keine Sorge darüber hab ich mir schon Gedanken gemacht und eine gute Lösung gefunden. Im Rewe und vielen anderen Supermärkten gibt es auch Mineralwässer in Glasflaschen auch Gerolsteiner, das Mineralwasser das ich jedem von euch empfehle weil es den höhsten Mineral und vorallem Magnesiumanteil hat.

Ihr kauft euch also ein Mineralwasser in einer Glasflasche und fühlt dieses dann in eine Alumimiumtrinkflasche um. Die gibt es in vielen Sportgeschäften und auch in einigen Dogeriemärkten. So gesehen bei "Müller".

Also dann viel Spaß beim ausprobieren.

Quelle: http://www.mybiosignature.com.au/hormones.html
             http://www.fitforfun.de/

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